· 15.06.2007: Spielerversammlung zum Saisonabschluss

Erfolgscoach Wurm tritt zurück

Ramsau jetzt auf Trainersuche - Flunk Interims–Spielertrainer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die gestrige Spielersitzung der ersten Mannschaft des SK Ramsau begann mit einem Paukenschlag, als Trainer Sebastian „Wast“ Wurm mit sofortiger Wirkung seinen Rücktritt als Cheftrainer bekanntgab. Weder die Mannschaft, noch der SKR-Vorstand hatte damit gerechnet, dass die saisonabschließende Spielersitzung eine solch gravierende Veränderung mit sich bringen würde. Allerdings hatte Wurm schon im Winter einmal derartiges angekündigt. Gründe für sein Ausscheiden als Teamchef wollte er nicht nennen, nur dass er etwas Abstand vom Fußball brauche. Natürlich versuchte die Mannschaft sofort, ihren Coach zum Bleiben zu bewegen, doch die Entscheidung sei endgültig, so Wurm. In der kommenden Saison stehe er dem Verein definitiv nicht als Trainer zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erfolgsgespann: Manager Toni Grassl, Co-Trainer Thomas Zörner und Trainer Wurm     

 

Jetzt gilt es für den SKR-Vorstand, möglichst schnell einen Nachfolger für Wurm anzuheuern, der die Mannschaft in die schwierige A-Klassen-Saison führen wird. Erste Spekulationen wurden schon am Abend laut, doch eine endgültige Lösung wurde noch nicht gefunden. Vorerst wird Michael Flunk, Stürmer, Torwart und Jugendtrainer des SKR, das Team trainieren, gemeinsam mit Libero Michael Datzmann als Co-Trainer. Die beiden hatten schon einmal eine Trainingseinheit übernommen und gehören zum Nukleus der Mannschaft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                         Alles geben für den SKR: Wurm beim Verarzten von Joseph Wagner (l.)

und bei seinem einzigen Einsatz als Spieler am 02.09.2006 als Einwechselspieler für Joseph Leitner (r.)

 

 Neben diesen bedeutungsvollen Entscheidungen wurden auch organisatorische Dinge für die neue Saison besprochen, unter anderem wurde das Training auf zweimal pro Woche aufgestockt (siehe Anreise & Training). Nach weiteren mannschaftsinternen Entscheidungen wurde der scheidende Trainer Wurm mit tosendem Applaus und Anerkennungsschreien verabschiedet. Manager Toni Grassl, der die Versammlung leitete, bemerkte zurecht, dass Wurms Nachfolger in riesige Fußstapfen tritt. Seine makellose Bilanz von zwei Aufstiegen in den ersten beiden Spielzeiten des Vereins seit seinem Wiedereintritt in den aktiven Fußball wird bei Fans und Mannschaft sicher in Erinnerung bleiben; er geht praktisch als „lebende Legende“. Den Verein verlässt er jedoch keinesfalls: Er bleibt weiter im Vorstand und kann sich sogar eine Rückkehr irgendwann in der Zukunft vorstellen. In der Ramsau wird man ihn zweifellos mit offenen Armen wieder aufnehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vergangenheit und (vorläufige?) Zukunft: Wurm (l.) und Flunk